Stück - Beschreibungen
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"Hundswetter"
von Brigitte Buc
(Un temps de chien) Deutsch von Silvia Berutti-Ronelt
UA: 24.01.2014, Théâtre Montparnasse Paris
DSE: 24.04.2016, Komödie am Kurfürstendamm Berlin

Verlag Felix Bloch Erben

Zum Stück: Helene ist eine tüchtige Geschäftsfrau, die sich für den Betrieb, ihren Gatten und ihren Sohn aufopfert. Die attraktive, alleinerziehende Lulu betreibt ein Dessous-Geschäft und kennt die kleinen Geheimnisse ihrer Kundinnen. Gabrielle ist Single mit einer regen Vergangenheit voller kaputter Beziehungen, tablettensüchtig und derzeit arbeitslos. An einem Morgen im September treffen diese drei Frauen zufällig aufgrund des schlechten Wetters in einem Pariser Café aufeinander. Auf einem Tisch zusammengedrängt, kommen sie einander schneller näher, als ihnen lieb ist. Aus anfänglich oberflächlicher Konversation und falscher Höflichkeit entsteht bald ein temperamentvolles Beisammensein, das nicht vor dem nächsten Tag endet. Mit Hilfe von Champagner und Cognac werden schonungslos Illusionen zerstört, Schwächen offenbart und ganze Lebensentwürfe über den Haufen geworfen. Das alles geschieht unter den wachsamen Augen des missmutigen und spöttischen Kellners, der Mühe hat, die drei wildgewordenen Frauen in Schach zu halten. Das Zusammensein spitzt sich am Ende überraschend zu, und alle Beteiligten kehren in ein verändertes Leben zurück.

Brigitte Buc beleuchtet in dieser dynamischen Komödie drei Frauen, die mitten im Leben stehen. Mit viel ironischem Humor und rasantem Sprachwitz bringen die Protagonistinnen einmal aufgebaute Fassaden rigoros zum Einsturz. Buc setzt auf schnelle Dialoge und schreckt auch vor einem gepflegten Schlagabtausch der Geschlechter nicht zurück. Das Stück kam im Frühjahr 2014 am Théâtre Montparnasse in Paris auf den Spielplan und wurde einer der großen Erfolge der Saison.

Es spielen:
HELENE - Eveline Winter
GABRIELE - Elisabeth Datler
LULU - Christine Reiterer
DER KELLNER - Walter Weber

Kostüme/Ausstattung: Adele Schaden
Licht- und Tontechnik: Gottfried Eggenhofer
Regie: Ewald Polacek

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