Stück - Beschreibungen
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"Dona Rosita oder Die Sprache der Blumen"
Komödie von Federico García Lorca Aus dem Spanischen von Thomas Brovot
TAM-Aufführungen 2005-2006


Die junge, temperamentvolle Rosita lebt im Hause ihres Onkels, eines schrulligen und versponnenen Blumenliebhabers, und wartet auf den fernen Verlobten, der mit dem Schwur auf ewige Treue und baldige Rückkehr nach Argentinien gereist ist.Der Briefkontakt zwischen dem Paar versiegt und die vom Bräutigam vorgeschlagene Ferntrauung findet nicht statt. Doch Rosita hält fest an ihrem Traum der großen Liebe, weist alle Verehrer entgegen dem Willen der resoluten Haushälterin ab und bleibt ledig. Rosita, die blühende Rose, gleicht der Rosa mutabilis im Gewächshaus ihres Onkels: Am Morgen ist sie rot, abends wird sie weiß und wenn es Nacht wird, verliert sie ihre Blätter.“
In dieser Komödie kontrastieren Lebenslust und unbeschwerte Heiterkeit mit einem Hauch von Melancholie.
Zum Autor: Federico Garcia Lorca wurde am 5. Juni 1898 in Fuentavaqueros bei Granada in Spanien geboren. Er studierte Philosophie, Literatur und Rechtswissenschaft in Granada, New York und Madrid, wo er seit 1919 lebte. Befreundet war er mit Salvador Dali, Luis Bunuel und Manuel de Falla, bei dem er Musikunterricht genoss und 1931 die Theatergruppe „La baraca“ mitbegründete. Nach einer Europareise war Garcia Lorca 1929/30 in New York und 1933/34 als Regisseur eigener Stücke in Argentinien. Zwei Monate nach Ausbruch des Spanischen Bürgerkriegs wurde er am 19. August 1936 bei Viznar, Granada, von den Falangisten erschossen.
Sein letztes Werk, die Frauentragödie „Bernarda Albas Haus“, wurde im TAM im Jahre 2004 aufgeführt.

Es spielen:
Eveline Winter, Helga Reiter, Ilse Stumvoll,
Christine Reiterer, Annemarie Brunner, Lisa Bandhauer,
Veronika Schmidt, Gerda Kohlmayr, Helene Arhant,
Iveta Mahringer, Martina Steindl, Helmut Hutter, Horst Lunzer und Willi Kainz

Ausstattung/Kostüme:.....Gerda Kohlmayr / Adele Schaden
Regie:.....Ewald Polacek

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